Gummiwerk KRAIBURG erreicht CO₂-Neutralität bei Scope 2 und erreicht Klimaziele deutlich früher als geplant
Gummiwerk KRAIBURG setzt neue Maßstäbe in der Compounder-Branche: Bereits zum 1. Januar 2026 hat das Unternehmen gemäß Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) CO₂-Neutralität bei den indirekten Emissionen aus Energie (Scope 2) erreicht. Gleichzeitig werden die direkten CO₂ Emissionen (Scope 1) gegenüber dem Basisjahr 2021 im Laufe des Jahres 2026 um mehr als 95 Prozent reduziert werden. Bei der Herstellung der Compounds von Gummiwerk KRAIBURG entstehen somit signifikant weniger CO₂-Emissionen. Damit verwirklicht das Unternehmen seine selbst gesetzten Klimaziele deutlich früher als ursprünglich geplant. Gleichzeitig festigt es seine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit innerhalb der europäischen Compounder-Industrie.
Nachhaltigkeitsstrategie als Grundlage für den Erfolg
Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer über viele Jahre systematisch aufgebauten Nachhaltigkeitsstrategie. Gummiwerk KRAIBURG verfolgt seit Langem einen strukturierten Ansatz im Umwelt- und Energiemanagement, dokumentiert unter anderem durch die Zertifizierung nach ISO 14001 (Umweltmanagement) und ISO 50001 (Energiemanagement), das Bekenntnis zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen sowie die regelmäßige, unabhängige Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung durch EcoVadis.Mit der 2023 verabschiedeten „Vision 2030“ hatte sich Gummiwerk KRAIBURG das Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen am Standort bis zum Jahr 2030 um 75 Prozent zu senken. Durch konsequente Investitionen und strategische Entscheidungen wird dieses Ziel nun mehrere Jahre früher erreicht und sogar deutlich übertroffen.
„Unsere Fortschritte zeigen, dass ambitionierter Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind“, erklärt Geschäftsführer Dr. Darijo Mijolović. „Wir haben frühzeitig die richtigen Weichen gestellt und übernehmen heute als Compounder eine führende Rolle bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette.“
Geothermie und Ökostrom treiben die CO₂-Reduktion voran
Ermöglicht hat diese Entwicklung die konsequente Umstellung der Energieversorgung am Produktionsstandort Waldkraiburg. Mit der Stilllegung des eigenen Blockheizkraftwerks und dem vorangegangenen Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Waldkraiburg wurde der gesamte bisherige Erdgasverbrauch durch Geothermie ersetzt. Zusätzlich hat das Unternehmen entschieden, ab 2026 seinen gesamten Strombedarf ausschließlich mit Ökostrom aus Wasserkraft zu decken.
Corporate Carbon Footprint sinkt von 4.519 auf rund 140 Tonnen CO₂-Äquivalente
Die Ergebnisse sind bereits heute sichtbar: Der Corporate Carbon Footprint des Unternehmens (Scope 1 und 2) sank von 4.519 Tonnen CO₂ Äquivalenten im Jahr 2021 auf 2.890 Tonnen im Jahr 2025 und wird voraussichtlich nur noch ca. 140 Tonnen CO₂-Äquivalente in 2026 betragen. Diese Entwicklung bietet den Kunden des Unternehmens einen signifikanten Mehrwert: Durch den deutlich reduzierten CO₂-Fußabdruck der Compounds von Gummiwerk KRAIBURG können sie ihre Scope-3-Emissionen entlang der Lieferkette senken und die Erreichung eigener Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Gummiwerk KRAIBURG stärkt seine Vorreiterrolle im Klimaschutz
Mit der nun erreichten Scope-2-Neutralität und der drastischen Senkung der direkten Emissionen hat das Unternehmen jedoch bereits heute einen Meilenstein erreicht, der weit über die eigenen Zielsetzungen hinausgeht und innerhalb der Branche Signalwirkung besitzt. Auch künftig will Gummiwerk KRAIBURG seine Nachhaltigkeitsleistung konsequent weiterentwickeln. Neben der Reduzierung des spezifischen Energieverbrauchs stehen die vollständige Umstellung der Fahrzeugflotte auf E-Fahrzeuge, die Vermeidung von Abfällen, die Förderung der Arbeitssicherheit sowie die kontinuierliche Verbesserung der Umwelt- und Klimabilanz im Fokus.
Weitere Informationen: